Viele Aufzeichnungen über das Fürstentum Terrion sind bei den gewalttätigen Ereignissen der letzten Jahre verschollen gegangen, jedoch gibt es noch einiges, was überliefert werden kann.

Um 790 Angliederung Datarons (ehemals wildes Orkland und Barbarenstammland) an Terrion.

Vor der terrionischen Eroberung Datarons im 8. Jahrhundert n.t.Z. wurde die erst seit dem frühen 7. Jahrhundert bezeugte Überlieferung, dass der Kleriker Trebus der Ältere in Dataron missioniert habe, in Terrion aufgegriffen.

Die von einer Vision veranlasste Auffindung des angeblichen Grabes von Trebus im äußersten Nordosten Datarons im Zeitraum 818 bis 834 unter Fürst Eberold von Terrion und die Legendenbildung über die Übersetzung des heiligen Leichnams von der Hinrichtungsstätte in Dataron nach Lüneburg tragen maßgeblich zur Legendenbildung bei. Die Fürsten von Terrion machten Trebus zu ihrem Schutzheiligen und vertrauten ihm besonders als Schlachthelfer. Zunächst blieb der Einzugsbereich der Verehrung auf die Markgrafschaft Lüneburgum und Garnost beschränkt.

Zwischen 990 – 1004 n.t.Z. wurden zum Teil ungeklärte Mordserien gemeldet. Meredothanhänger unterwanderten erstmals alle gesellschaftlichen Bereiche.

Im Jahre 997 n.t.Z. verstarb der damalige Fürst Merach III von Terrion und hinterließ seinen Erben, dem Zwillingspaar Jarem und Hertach von Terrion das Land. Beide Fürstensöhne stritten um das rechtmäßige Erbe, welches dem Willen des verstorbenen Fürsten nach, dem Sohne zufallen würde, der die von ihm gestellten Aufgaben und Prüfungen des Mutes, der Treue, der Barmherzigkeit und des Geistes erfüllen würde.

Hertach von Terrion gelang dies und er wurde zum rechtmäßigen Herrscher über Terrion. Sein Bruder Jarem von Terrion verstarb einige Zeit später auf seinem Landsitz nach einer langen Krankheit, gegen die die Heiler und Priester machtlos waren.

Im Jahr 999 n.t.Z. heiratete Hertach von Terrion die Baronin Isolde von Wadenfels, welche von nun an Fürstin Isolde von Terrion betitelt wurde. Beide bekamen einen Erbfolger namens Liraram von Terrion. Den Aufzeichnungen zur Folge verstarben Hertach von Terrion und sein Sohn Liraram am selben Tage, als die Fürstin von Terrion verschwand.

Erstmaliges Auftreten des Magiers Maragast um 999 n.t.Z.

Das Land war also führungslos und aus den Reihen der Markgrafen wurde ein Protektor des Fürstentums ernannt, der die Geschicke des Landes in seine Hände nehmen sollte, bis die gottgegebene Erbfolge wieder hergestellt sei.

Endgültige Vernichtung Maragasts im Jahr 1002 n.t.Z.

Im Jahr 1002 n.t.Z. erhob sich im Osten ein dunkler Schatten. Ein Kult von Untotenbeschwörern, später bekannt unter dem Namen Kult des Meredoth, riss die Macht in der Markgrafschaft Dataron an sich mit dem Ziel ganz Terrion zu unterwerfen. Zu diesem Zwecke aktivierten sie ihre Spione und Schläfer in dem Fürstentum.

1004 n.t.Z. Durch die geschickte Führung akronischer und dataronischer Helden gelang es, die Markgrafschaft zu befreien. Allerdings war der Preis dafür sehr hoch. Der Handelsposten Meudelfitz fiel an die dunklen Rassen, welche sich unter dem Befehl eines Mannes gesammelt haben, den man nur „den Alten“ nannte. Diesen gelang es nämlich, den Kult innerhalb Datarons zu zerschlagen.

1004 – 1011 n.t.Z. Burgfriede wird in Dataron gegründet, Uriel kümmert sich darum das Land wieder fruchtbar zu machen, Delegationen Burgfriedes wird in anderen Länder entsandt, um ähnlicher Übel Herr zu werden und geeignetes Saatgut für den Wiederaufbau zu beschaffen.

1005 n.t.Z. Ersuch Markgräfin Uriels an den Protektor des Fürstenhauses, Dataron und Burgfriede finanziell zu unterstützen. Dieser willigt ein und finanziert die Gründung einer Kriegerakademie in Burgfriede. Beginn der Ausbildung von vornehmlich weiblichen Kriegerinnen. Restgeld wird zur Wiederaufforstung und Urbarmachung des Landes genutzt.

Um 1007 n.t.Z. erste Apfelernte in Dataron.

Im Jahre 1011 n.t.Z. erstarkte der Kult abermals und drohte mit der vollständigen Vernichtung des Reiches.

Zu diesem Zeitpunkt tauchte Fürstin Isolde von Terrion wieder auf. Rechtzeitig, um die Geschicke des Landes wieder in ihre Hände zu nehmen und den Kult des Meredoth aus Dataron zu vertreiben und seine Führung zu vernichten. Sie erklärte den Pakt mit „dem Alten“ für nichtig. Markgraf Sir Henry Athur Bone Woodcastle gimg freiwillig nach akronisch Welfen für den Verlust Datarons vor Jahren ins Exil.

1012 n.t.Z. alljährliche Wanderungen durch Ostterrion für Besucher und Pilger beginnen. Die Markgrafschaften fangen langsam an, sich vom Krieg gegen den Kult zu erholen, Dataron ist allerdings noch immer am stärksten gezeichnet und dessen Wiederaufbau geht nur schleppend voran.

Im Jahre 1012 n.t.Z. wurden die Sucher und die Nachtwache vom Fürstenhaus gegründet und das erste Mal auch gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt. Erste Gerüchte über die Söhne Arkaish und Pykaish von Terrion machen die Runde.

Im Jahre 1013 n.t.Z. ernannte die Fürstin von Terrion Uriel Claris Gutmuthstochter zur Markgräfin von Dataron. Bei der feierlichen Zeremonie tätigte eine bis dahin geheime Gesellschaft einen Anschlag auf die Fürstin, bei der sie zwar verletzt, aber nicht getötet wurde. Daraufhin wurden die Sucher und die Nachtwache mit dem Recht ausgestattet, alles zu tun, um diesen Aufstand niederzuschlagen und die Hintermänner der Anschläge zu finden.

Es zeichnete sich ein Bürgerkrieg ab, da die Markgrafschaft Garnost mit den neuen Befugnissen der Sucher und der Nachtwache nicht einverstanden war. Per markgräflichem Diket verbannte Markgräfin Marianne von Vylo im Jahre 1014 n.t.Z. alle Sucher aus Garnost. Um diesen Bürgerkrieg zu verhindern, beauftragte die Fürstin Markgräfin Uriel Claris Gutmuthstochter mit Verhandlungen und der Ausrichtung des Apfelfestes zur Beilegung der Zwistigkeiten.

Nach dem Erscheinen des Erbprinzen Arkaish von Terrion beim Apfelfest und der Zusicherung, die erweiterten Befugnisse der Sucher einzuschränken, scheint der Friede in Terrion gesichert zu sein.